Gangnam: Mehr als nur ein Ohrwurm
Das Viertel Gangnam steht für modernes Korea: Hier treffen Hightech auf Tradition, K-Pop-Kultur auf Wellness-Trends. Für gesundheitsbewusste Reisende bietet die Gegend eine beeindruckende Dichte an hochwertigen Yogastudios, die internationalen Standards entsprechen – oft mit besserer Ausstattung als vergleichbare Einrichtungen in München oder Berlin.
Yoga-Stile und ihre koreanische Interpretation
Hot Yoga (Bikram-Stil)
Besonders beliebt in Korea. Die Studios sind technisch perfekt ausgestattet mit präziser Temperaturkontrolle (38-42°C) und Luftfeuchtigkeitsregulierung. Preis pro Einzelstunde: 30.000-40.000 KRW (ca. 20-27 EUR).
Ashtanga und Power Yoga
Für erfahrene Praktizierende gibt es spezialisierte Studios nahe der Gangnam Station. Viele bieten Frühkurse ab 6:00 Uhr an – ideal vor einem Sightseeing-Tag.
Entspannendes Yin Yoga
Nach langen Flügen empfehlenswert. Einige Studios kombinieren dies mit traditioneller koreanischer Teezeremonie.
Praktische Informationen
- Anreise: U-Bahn Linie 2, Station Gangnam (Ausgang 10 oder 11) – gut ausgeschildert
- Buchung: Online über Naver Booking oder KakaoTalk; viele Studios akzeptieren Walk-ins
- Bezahlung: Kreditkarten (Visa, Mastercard) werden überall akzeptiert; Barzahlung in KRW möglich
- Öffnungszeiten: Typisch 06:00-22:00 Uhr; Sonntags oft verkürzt (08:00-18:00 Uhr)
- Sprachkenntnisse: Grundlegende Englischkenntnisse bei den meisten Trainern vorhanden
Was Sie mitbringen sollten
Die meisten Studios stellen Yogamatten und Handtücher bereit (oft im Preis inbegriffen). Eigene Sportkleidung ist erforderlich. Für Hot Yoga empfiehlt sich ein zusätzliches Handtuch und ausreichend Wasser – Trinkflaschen können vor Ort erworben werden.
Unser Tipp für deutsche Besucher
Verbinden Sie Ihre Yogastunde mit einem Besuch der nahegelegenen Jjimjilbang (koreanische Sauna) für das komplette K-Wellness-Erlebnis. Die Kombination aus Yoga und traditioneller Badekultur zeigt, warum Korea weltweit für seine Selbstfürsorge-Kultur bekannt ist.